6.1       Systemisches Familiencoaching

Ich bin ausgebildeter Familiencoach.

Wenn Du für Deine Familie – Dein Kind nach Lösungen suchst, Du vielleicht sogar Rückmeldung durch die Schule oder den Kindergarten bekommen hast, oder sogar eine Diagnose durch einen Arzt im Raum steht, dann bist Du bei mir im Intensivcoaching richtig!

Wenn Dein Kind nicht sein Potential entfalten kann und allein die Liebe und der Glaube an Dein wundervolles, einzigartiges Kind nicht mehr ausreicht, um ihm den Rücken zu stärken

Ich begleite Dich und Deine Familie, wenn Ihr einfach nicht mehr miteinander klarkommt, Dein Alltag von Sorge und Hilflosigkeit bestimmt wird.

Ich bringe Dich und Deine Familie zurück zu mehr Leichtigkeit im Alltag und im Miteinander und das mit verschiedenen, ausschließlich wissenschaftlich anerkannten und wirksamen Methoden.

(Aufstellungsarbeit, EMDR, NLP, EFT, Reflexintegration und andere, der Situation entsprechenden Methoden aus meinem Portfolio).

6.2       Marte Meo Beratung

Marte Meo leitet sich aus dem Lateinischen ab und bedeutet übersetzt:
etwas “aus eigener Kraft“ erreichen.

Dies ist die Grundidee des videogestützten Beratungsangebotes zur Entwicklungsunterstützung das von der Niederländerin Maria Aarts entwickelt wurde. 

Mit Hilfe von Filmaufnahmen aus dem familiären und institutionellen Alltag können Eltern und Fachkräfte aus sozialen, psychologischen, erzieherischen und pflegerischen Arbeitsfeldern konkrete Informationen über Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und alten Menschen aufgezeigt bekommen.

Bei Marte Meo liegt die Botschaft hinter dem Problemverhalten, was das Kind noch entwickeln muss. 

Kurze Videoszenen werden z.B. genutzt, um gelungene Initiativen aufzuzeigen, die das Kind sozial-emotional in seiner Entwicklung unterstützen. Eltern und auch Fachkräften werden ganz konkrete und praxisnahe Möglichkeiten an die Hand gegeben, Kinder und Erwachsene bei der Ausbildung – ältere Menschen beim Erhalten – kommunikativer, sozialer und emotionaler Fähigkeiten zu unterstützen. Durch die Aussagekraft der Bilder ergänzt mit Informationen zu entwicklungsförderndem Verhalten werden Veränderungsprozesse angestoßen. Es eröffnen sich „Einsichten“, die Menschen ihre eigene Kraft bewusst machen und sie motivieren, diese verstärkt einzusetzen.

Eine Methode also, von der in allen Bereichen profitiert wird, in denen es um das Erkennen und Aktivieren von Fähigkeiten geht, wie auch um die Begleitung von Entwicklungs- und Lernprozessen.

Anhand der MARTE MEO-Elemente werden mit den Eltern, Lehrern, Betreuern maßgeschneiderte entwicklungsfördernde Kommunikationsweisen erarbeitet.

Ich freue mich auch durch diese Methode Unterstützung in die Familien, Schulen und Institutionen geben zu können.

6.3       Kinder- und Jugendcoaching

-Beschreibung folgt-

6.4       Reflexintegration

6.4.1.   Reflexintegration ist der Weg zur neuromotorischen Schulreife ohne Medikamente!

Die frühkindlichen Reflexe sind unsere ersten Bewegungen, sie werden durch äußere Reize ausgelöst und laufen unwillkürlich und automatisch immer gleich ab. Sie entstehen bereits im Mutterleib, unterstützen den Geburtsvorgang und sind für den Aufbau, die Verknüpfung und Isolierung der Nervenbahnen zuständig. Dadurch wird die Muskulatur aufgebaut und der Aufrichtungsprozess unterstützt. Im Zuge dessen werden ebenfalls das Sehen, Hören, Fühlen, Denken, Handeln, Gleichgewicht, die Kooperation und Wahrnehmung geschult. 

Die Reflexe sollten spätestens nach dreieinhalb Jahren integriert sein. 

Es gibt zahlreiche Ursachen dafür, dass ein Reflex nicht integriert wird:

vorgeburtliche Stresssituationenwie z.B. Unfälle, Infektionen oder Alkohol-/ Drogenkonsum…

Situationen während der Geburtwie z.B. ein Kaiserschnitt, eine Frühgeburt oder Saugglocken-/ Zangengeburt.

Auch danachkönnen Traumata jeglicher Art dafür verantwortlich sein, dass ein Reflex, der schon integriert war wie eine Sicherung wieder „rausfliegt“. 

Da passiert nicht nur bei Kindern sondern auch bei Erwachsenen.

Die Reflexintegration erfolgt wie bei einem Theaterstück mit verschiedenen Akten.

Jeder hat seinen großen Auftritt auf der Bühne, macht seinen Job und geht nach dem Applaus hinter die Bühne, um für den nächsten die Bühne freizumachen.

Ist die Bühne nicht frei, funkt der noch aktive Reflex dazwischen, was zu Übersprungshandlungen und den oben beschriebenen Symptomen führt.

Die Reflexe müssen integriert sein, um willkürliche bewusste Bewegungen möglich zu machen. 

Nur so werden die Nervenbahnen, die zwischen Gehirn und Körper verlaufen, optimal gefestigt, die einzelnen Gehirnanteile ausgereift und die Muskelspannung im Körper entwickelt.

Findet dieser Integrationsprozess nicht statt dann kann ihr Kind nicht zeigen was in ihm steckt, es wird an sich zweifeln und sie an ihm. Sein Potential kann sich nicht entwickeln, es fühlt sich an, als wäre seine Handbremse gezogen.

Mögliche Anzeichen, die Sie bei Ihrem Kind feststellen können, wenn Reflexe nicht integriert sind:

  • Ihr Kind ist leicht ablenkbar, hat Schwierigkeiten ruhig sitzen zu bleiben.
  • Es hat eine verkrampfte Stifthaltung und ist im Umgang mit Messer und Gabel ungeschickt. 
  • Es hat Konzentrations-/Koordinationsprobleme, ist unordentlich, schusselig und unpünktlich.
  • Ihr Kind tut sich schwer beim Lesen, Schreiben und mit der Rechtschreibung 
  • Ihr Kind hat vielleicht auch Probleme in der Kontaktaufnahme mit anderen und ist ängstlich oder bekommt manchmal Wutanfälle.
  • Es hat Löcher im Socken am großen Zeh, tut sich mit dem Schwimmen schwer, überstreckt seine Knie oder Ellenbogen.

Zum Beispiel der ATNR (Asymmetrischer Tonischer Nackenreflex) oder auch Fechterstellung:

Er wird durch die Kopfdrehung zur Seite ausgelöst und das Bein und der Arm der Blickrichtung strecken sich, während sich die Gliedmaßen der Hinterhauptseite beugen.

Durch die Verbindung von Kopf- Augen- und Armbewegungen bildet der ATNR die Grundlage für die Zusammenarbeit von Auge und Hand. Damit schafft er die Voraussetzung für alles weitere Lernen in der Schule. 

Stellen Sie sich vor, Ihr Kind sitzt in der Schule in U- Form an seinem Tisch und schaut zur Seite um von der Tafel abzuschreiben. Der aktive ATNR wird in Blickrichtung Arm und Bein strecken wollen… das tut er nicht, weil das Bewusstsein dagegen steuert. Ihr Kind hilft sich vielleicht indem es sich auf den Fuß setzt oder die Beine um den Stuhl wickelt. Auf jeden Fall wird das Kind abgelenkt und das Gegensteuern kostet Energie. So entstehen Fehler und Ihr Kind ist unkonzentriert.

So hat jeder frühkindliche Reflex seine Aufgabe und seine Tücke, wenn er noch aktiv ist.

Mit Reflexintegration werden die Bewegungsmuster der Reflexe nachgeholt und im Körper integriert. 

So kehrt wieder Leichtigkeit in Ihre Familie.

  • Die Reflexe als Übersicht

Hier eine Übersicht der Komplikationen, die auftreten können, wenn ein Reflex nicht integriert ist.

(Es müssen nicht alle Punkte zutreffen)

FLR (Furch-Lähmungs-Reflex)

sorgt für angemessenen Umgang mit Stress-/ Schrecksituationen

Diese Kinder haben ihre Schultern oft hochgezogen, sind schüchtern, hochsensibel und ängstlich. 

Sie erstarren in Schrecksituationen, viele Menschen stellen Stress dar. 

Sie zeigen eine schlaffe Körperhaltung mit schlechter Koordination und Gleichgewichtsstörungen.

Moro – Reflex

diese Kinder zeigen oft Wutausbrüche, haben Schwierigkeiten Zuneigung zu zeigen und anzunehmenSie haben Probleme in der Kontaktaufnahme und reagieren oft über bzw. nicht der Situation angemessen und sträuben sich gegen Neues und Veränderungen. Sie haben Stimmungsschwankungen und können sich schlecht anpassen und spielen nicht gerne mit anderen Kindern. 

Kritik, Wettbewerb und Stress werden schlecht ertragen. Es besteht eine Überempfindlichkeit der Sinne, besonders der Augen bei Helligkeit.

Bonding – Reflex: 

der emotionale Abschluss der Geburt, der Herzschlag der Mutter entspannt, beruhigt, sorgt für die Bindung und emotionale Beziehungen.

Die Kinder sind ängstlich, wollen nicht alleine sein, brauchen viel Zuspruch und Aufmerksamkeit.

Sie provozieren gerne sind nachtragend, oft der Familienclown und kommen mit Autoritätspersonen nicht zurecht. Sie haben Angst zu versagen.

Landau Reflex

die Kinder haben eine steife Körperhaltung, die Knie sind meist durchgedrückt und sie haben Probleme beim Erlernen des Brustschwimmens.

Insgesamt zeigen sich Schwierigkeiten bei der Koordination des Ober -/ und Unterkörpers.

TLR (Tonischer Labyrinth Reflex) vorwärts:

diese Kinder setzen sich bei jeder Gelegenheit auf den Boden oder lehnen sich an. 

Stehen ist anstrengend und sie haben eine schlechte Körperhaltung und einen runden Rücken.

Sie stabilisieren sich, indem sie die Arme verschränken oder die Daumen in die Gürtelschlaufen schieben.

TLR (Tonischer Labyrinth Reflex) rückwärts: 

sie bewegen sich steif und gehen oft auf Zehenspitzen. Sie haben Schwierigkeiten beim Einschätzen von Raum, Tiefe, Entfernung und Geschwindigkeit. 

Sie sind ständig in Bewegung um das Gleichgewicht zu halten.

Es fällt Ihnen schwer sich zu organisieren z.B. aufräumen und haben ein schlechtes Zeitgefühl, sie sind vergesslich.

STNR (Symmetrisch Tonischer Nackenreflex): 

diese Kinder haben Schwierigkeiten bei Übergängen von einem zum anderen Lebensabschnitt.

Sie lümmeln am Tisch, sitzen gerne auf einem oder beiden Beinen und wickeln die Füsse um die Stuhlbeine. 

Sie haben Probleme mit dem Abschreiben von der Tafel und nach dem Aufblicken wieder die richtige Zeile zu finden. 

Ihre mündliche Leistung ist besser als die Schriftliche. Oft ist der Ellenbogen überstreckt.

ATNR (Assymmetrisch Tonischer Nackenreflex):

ermöglicht die Lateralität

Diese Kinder schreiben nicht gerne, immer nur kurze Aufsätze und ihre Rechtschreibung leidet. 

Beim Schreiben ohne Linien fallen die Zeilen nach rechts ab, sie drehen oft das Heft beim Schreiben und vertauschen Buchstaben oder lassen sie aus. Alle Überkreuzbewegungen sind erschwert. Schauen sie beim Fahrradfahren nach rechts fahren sie auch nach rechts.

Amphibienreflex (sollte entwickelt sein und wird nicht klassisch integriert): 

ermöglicht das Erlernen vom Krabbeln und Kriechen

Spinaler Galant : 

diese Kinder können nicht still sitzen, bewegen sich mit einseitiger Hüftrotation sind hyperaktiv und haben einen unruhigen Schlaf.

Eine mangelnde Blasenkontrolle, Bettnässen bis nach dem 5. Lebensjahr und Verdauungsstörungen.

Sie sind überempfindlich am Rücken und vertragen keine enge Kleidung, Gürtel, die Schildchen müssen aus der Kleidung herausgeschnitten werden. Körperliche Fehlhaltung, Skoliose und ein schiefer Gang.

Babinski Reflex: 

zeigt sich durch Löcher in den Socken am großen Zeh, Halux Valgus und Fersensporn.

Palmarreflex : 

steht in engem Zusammenhang mit dem Saugreflex.

Er zeigt sich durch Zähneknirschen, unwillkürliche Zungenbewegungen und undeutliches Sprechen. Einer schlechten Handschrift, mangelnde Stifthaltung und Feinmotorik mit Mundmitbewegung.

Saugreflex : 

Probleme mit erster Nahrungsaufnahme, das Essen wird mit Zunge wieder aus dem Mund herausgeschoben. Schluckbeschwerden, sabbern und fehlender Mundschluss. Bei diesen Kindern ist später oft eine Gebisskorrektur mit einer Zahnspange nötig. Sie haben Sprach -und Artikulationsprobleme wie Lispeln und Buchstabenverschlucken, sie sind hypersensibel im Lippen-/ und Mundbereich.

  • Kinesiologie

-folgt-